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Case Study

Kostenoptimierung eines Zerspanungsbetriebs

Operative Exzellenz im Produktionsbetrieb

Kunde

Produktionsbereich mit ca. 400 Mitarbeitenden, Teil eines Unternehmens mit Konzernstrukturen.

Zeitraum

2021 – 2023

Unsere Leistungen

  • Projektmanagement
  • Projektumsetzung
  • Operative Exzellenz
  • Datamining
  • Kostenrechnung

Das Ziel

Am Produktionsstandort des Unternehmens stellt das Sägen von Stahl eine zentrale Kernkompetenz dar. An über 50 Bandsägen werden große Stahlblöcke mit Querschnitten von bis zu 2 m² bearbeitet. Die damit verbundenen jährlichen Kosten für Materialverbrauch, Personal, Wartung und Abfallentsorgung summieren sich auf einen deutlich siebenstelligen Betrag.

Vor diesem Hintergrund lag es nahe, diesen Fertigungsschritt systematisch auf Effizienzpotenziale zu untersuchen. Im Rahmen eines konzernweiten Projekts sollten Daten systematisch erhoben und so der Sägeprozess gezielt optimiert werden.

Ziel war es, die laufenden Kosten zu senken und gleichzeitig die Durchlaufzeiten zu verkürzen.

Folgende Schritte wurden im Projekt umgesetzt:

Analyse der vorhandenen Kosten- und Lieferantenstruktur

Analyse der Sägepraktiken in den Betrieben

Datenerhebung in systematischen Sägeversuchen

Analyse der Sägeversuche und Festlegung geeigneter Maßnahmen

Screening von Sägebandtechnologien und Lieferanten

Umsetzung von konkreten Optimierungsmaßnahmen

Transfer erfolgreicher Maßnahmen in das gesamte Unternehmen

Kostenrechnung zur KVP-Maßnahme

Es zeigte sich, dass etablierte Sägepraktiken ebenso wie bestehende Lieferantenbeziehungen seit Jahren nicht mehr kritisch hinterfragt worden waren. Auch die Sägebandtechnik hatte sich mittlerweile deutlich weiterentwickelt. Somit konnten rasch konkrete Optimierungspotenziale identifiziert werden.

Durch systematische Versuche wurden die Einsparpotenziale zunächst im Lagerbereich validiert und anschließend auf das gesamte Unternehmen übertragen.

Das Ergebnis

Als eine der ersten Maßnahmen wurde ein neuer Sägebandtyp in den Produktionsbetrieb eingeführt. Der Faktor Mensch wurde als entscheidend für die Lebensdauer des Sägebandes identifiziert, sodass etablierte Verhaltensweisen gezielt angepasst werden konnten.

Die Sägeparameter wurden auf das bestehende Produktportfolio abgestimmt und werksweit standardisiert.

Durch eine Summe an Maßnahmen konnte die Sägebandlebensdauer um 200 % gesteigert werden. In Folge dessen konnten Einsparungen bei den Verbrauchsmaterialien von über 300.000 EUR pro Jahr nachgewiesen werden. Reduzierte Ausschusskosten infolge der verlängerten Standzeiten sind hierin noch nicht enthalten, sodass von einer Gesamteinsparung von rund 500.000 EUR pro Jahr auszugehen ist.

Zusätzlich konnte die Sägeleistung signifikant gesteigert werden.

Ein weiterer positiver Effekt war die verbesserte Zusammenarbeit und das stärkere Zusammenrücken der beteiligten Bereiche, das durch die gemeinsame Projektarbeit entstanden ist.   

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